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Wirtschaftswoche

»‚Wir sind die erste Generation, die sich vom Schreibtischzwang emanzipiert', sagt der Politologe und Journalist Markus Albers, dessen Buch Morgen komm ich später rein gerade im Campus-Verlag erschienen ist. Darin skizziert Albers, warum Anwesenheitspflicht und feste Arbeitszeiten überholte Modelle sind: ‚Wir leben in der Informationsgesellschaft, aber arbeiten oft noch nach den Regeln der Industriegesellschaft. Das muss sich ändern.'


Albers selbst ist das beste Beispiel für die These. Vor einem Jahr saß er noch jeden Tag im Schnitt elf Stunden am Schreibtisch: ‚Mein Büro war mein Zuhause', sagt der ehemalige geschäftsführende Redakteur der deutschen Promi-Postille Vanity Fair. Als Festangestellter traf er sich nach Feierabend gelegentlich kurz mit Freunden oder ging direkt nach Hause, schaute fern und legte sich ins Bett, weil er am nächsten Tag wieder früh raus musste. Heute bleibt er auch mal länger liegen, nutzt so viel besser seine produktiven Hochphasen am Tag oder arbeitet von irgendeinem inspirierenden Ort der Welt aus: am Strand irgendwo in Thailand etwa, in einer Finca auf Ibiza oder einer Holzhütte in Norwegen.


Klar, als Journalist geht das. Aber Albers ist überzeugt: Die Vorteile der freien Arbeitseinteilung werden künftig genauso Fach- und Führungskräfte aus diversen Branchen nutzen können. Manche tun das schon heute. Unternehmen wie die Deutsche Bank, SAP, IBM, oder BMW lassen einige ihrer Mitarbeiter bereits arbeiten, wann und wo diese wollen.«

 

Frankfurter Allgemeine

»Gehören Sie auch zur Gattung des Bürosklaven? Jeden Tag für zehn Stunden eingepfercht im Büro, dem Zeitterror der Anwesenheitspflicht ausgesetzt? Das alles muss nicht sein, meint Markus Albers, sein Anliegen ist der Arbeitsplatz der Zukunft. Denn was die New Economy vor einem Jahrzehnt noch folgenlos versprach, werde nun in der neuen Phase telekommunikativer Entwicklung zur Realität. Auch als Angestellter sei es möglich, so die These von Albers, eine qualitativ höhere Working-Live-Balance zu erreichen. ‚Wir müssen uns nur trauen!' dann ist das Ende des Büros in Sicht. Die arbeitsbestimmenden Strukturen stammen noch aus der Industriegesellschaft, kein Wunder also, dass der moderne Wissensarbeiter damit nicht zurechtkommt. Die daraus resultierenden Vorurteile sind immer noch allzu präsent. Wer spät kommt, zwischendurch mal einkaufen oder Rasenmähen geht, gerät unter Faulheitsverdacht. Dabei sei Faulsein nützlich, so der Autor, ‚Phasen des selbstbestimmten Müßiggangs sind vielmehr notwendige Voraussetzung für Kreativität'. Der Büroalltag ist demnach geradezu ein Teufelskreis und ‚vielleicht der schlechteste Ort, um konzentriert zu arbeiten'. Albers analysiert längst überholte Arbeitsparadigmen und studiert die Möglichkeiten der Easy Economy. Mit vielen Beispielen und internationalen Vergleichen zeigt er Wege aus dem ‚Fron der täglichen Routine' auf. Neue Arbeitsstrukturen, mahnt der Autor, seien als Chance zu begreifen: ‚Wer seine Mitarbeiter per Notebook und Datenverbindung in die Freiheit entlässt, steigert Produktivität, Zufriedenheit und Flexibilität.' In der neu gewonnenen Freiheit kann man dann auch besser auf den eigenen Biorhythmus lauschen. Dafür setzt sich seit 2007 die dänische B-Society ein. Sie vertritt die Rechte der B-Typen, das sind die, welche – anders als früh aufstehende A-Typen – morgens einfach nichts zustande bekommen und dagegen auch nicht wirklich etwas tun können. Wer derart von der Natur benachteiligt ist, soll nach den Vorstellungen der B-Society-Aktivisten abends länger arbeiten dürfen.«

 

emotion

 

Zeit Campus

»In Deutschland werde die Qualität der Arbeitnehmer immer noch hauptsächlich nach ihrer Anwesenheit am Arbeitsplatz gemessen, stellt der Autor Markus Albers in seinem neuen Buch Morgen komm ich später rein fest. Aber: Die Bereitschaft der Arbeitgeber war noch nie so hoch, auch Teilzeit- und Heimarbeit zuzulassen.

Ein Grund dafür ist die technische Entwicklung: Schnelle DSL-Leitungen, Handys und Blackberrys erlauben es den Arbeitnehmern, auch zu Hause erreichbar zu sein. Entscheidender aber ist, dass viele Arbeitgeber im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte mit Familienfreundlichkeit punkten wollen. Dazu kommt, dass gerade Eltern Kompetenzen entwickeln, die in der Wirtschaft gefragt sind, Organisationstalent etwa oder effizientes Zeitmanagement. Nach vielen Interviews mit Personal-verantwortlichen ist sich Albers sicher, dass eine Balance zwischen Arbeit und Leben möglich ist – vorausgesetzt, sie wird eingefordert. ‚Die Bewerber müssen das Thema Familie und Freizeit selbst ansprechen', rät der Autor. Von sich aus würden wenige Firmen Teilzeitmodelle anbieten. ‚Gute Berufseinsteiger haben an der Uni bewiesen, dass sie eigenverantwortlich arbeiten können, das sollten sie im Vorstellungsgespräch auch vorbringen.'«


»Wer erfolgreich ist, hat wenig Freizeit. Wer Karriere macht, sieht seine Kinder kaum. Und wer mitten in der Woche gar bis mittags im Bett liegt, kann nur ein undisziplinierter Loser sein. Noch immer scheinen diese Weisheiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu gelten. Zu Unrecht, wie der Journalist und Autor Markus Albers in seinem neuen Buch herausgefunden hat. Denn Kreativität und Leistung lassen sich in vielen Branchen längst nicht mehr nach abgesessenen Bürostunden messen. Anhand von Beispielen aus dem In- und Ausland beschreibt Albers, wie sich Angestellte aus den unterschiedlichsten Branchen ihre Arbeitszeit selbst einteilen und auf dem Segelboot oder am Strand erfolgreich ihre Aufgaben erledigen. Und er zeigt, warum auch die Unternehmen davon profitieren. Denn diese so genannten „Freiangestellten“ sind oft die effizienteren Mitarbeiter. Und die glücklicheren. Auch wenn einiges noch etwas utopisch klingt, macht dieses Buch Lust auf eine unkonventionelle Zukunftsplanung – und Mut für das nächste Mitarbeitergespräch mit dem Chef.«

 

HÖRZU

 

GQ

 

PRINZ

 

Gewinn

 

Impulse

 

Bild.de

 

PROFITS

 

Radio/TV 

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1LIVE

»Raus aus dem Prekariat - rein in die Festanstellung geht es mit Markus Albers Sachbuch, das in wenigen Tagen beim Campus-Verlag erscheinen wird. Er verbindet die Annehmlichkeiten freiberuflicher Tätigkeit mit der gemütlichen Sicherheit einer tarifgepolsterten Festanstellung. Markus Albers erklärt, mit welchen Schritten Arbeitnehmer ihre Projekte von Bali oder Balkonien aus erledigen könnten, also mehr Spaß am Leben, mehr Zeit fürs Wesentliche haben.


Die technischen Möglichkeiten sind geschaffen: Während eine Internetstandleitung vor acht Jahren stolze 4.000 Mark im Monat kostete, ist der DSL-Anschluss unserer Tage für kleines Geld buchbar. Durch fortschreitende Digitalisierung und weltweit genormte Dateiformate (beispielsweise PDF) muss kein Dokument umständlich kopiert und zugeschickt, gefaxt werden. Niemand braucht das Firmenarchiv in Fünf-Minuten-Reichweite. Kleine Mobilfunkgeräte können inzwischen mehr, als nur telefonieren und SMS versenden. Blackberry und iPhone ersetzen spielerisch das einst begehrte Eckbüro. Best Buy, die größte amerikanische Elektronikmarktkette, hat auf inzwischen aufs so genannte ROWE-Modell umgestellt. ‚ROWE steht für Results only work environment, zu deutsch: Eine Arbeitsumgebung, in der ausschließlich das Ergebnis zählt', schreibt Albers, ‚Mit ROWE gibt es überhaupt keine Anwesenheitspflichten mehr, keine Kernarbeitszeiten und kein Stundenzählen.'


4.000 Best-Buy-Mitarbeiter fügen sich diesem Modell. Und es funktioniert. ‚Die durchschnittliche Produktivität pro Mitarbeiter stieg um 35 Prozent. Die freiwillige Kündigungsrate fiel um 52 Prozent in der Logistikabteilung und um satte 90 Prozent in der Online-Sparte des Unternehmens. Andererseits stieg die Zahl der unfreiwilligen Kündigungen um 50 bis 70 Prozent. Weil sich unproduktive Mitarbeiter nicht mehr hinter einer Show des Beschäftigt-Aussehens verstecken können, werden sie leichter enttarnt und gefeuert.' Ist ROWE ein Modell für den deutschen Markt? Wird sich Büroarbeit verändern? Albers sagt ‚ja' und liefert interessante Beispiele aus der hiesigen Industrie. Er beschreibt eine Generation, die sich nicht mehr kasernieren lassen will, in schnöden Filialen, vierzig Stunden die Woche, unter Kunstlichtlampen und niedriger Zimmerdecke.«

 

Cebit

 

Online 

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Die Karriere-Bibel

»Die Zukunft der Arbeit besteht nicht darin, mehr zu arbeiten, sondern freier und flexibler. Markus Albers zeichnet ein spannendes Plädoyer für die moderne Telearbeitswelt (auch wenn er den Begriff nicht mag) und sagt, warum wir alle produktiver und kreativer werden können, wenn wir weniger Zeit im Büro verbringen. Absolut lesenswert!«

 

FAZ.net

 

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